Erfahrungsbericht

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Erfahrungsbericht

Bei vielen stellt sich nach dem Abitur die Frage, was man nach der langen Schulzeit machen möchte.Ich persönlich wollte mit einem Medizinstudium anfangen, was sich aber von Anfang an als sehr schwierig gestaltete. Mein NC von 2,6 ließ mir kaum Möglichkeiten und 6-8 Jahre zu warten erschien mir als keine Option! Ein Medizinauslandsstudium konnte ich schon damals antreten, aber zu dem Zeitpunkt fühlte ich mich noch nicht wirklich bereit für solch einen Schritt.

Letzten Endes landete ich nach vielen Gesprächen und Überlegungen bei Chemie. Chemie hat in der Arbeitswelt den Vorteil, dass das Studium an alles Universitäten in Deutschland sehr ähnlich aufgebaut ist, womit der spätere Arbeitgeber sehr genau weiß, was er von einem bekommt. Biologie, was ich als Ersatz für Medizin studieren wollte, kann das leider nicht vorweisen. Es ist ein Fach, was so groß ist, sodass man im Studium nur bestimmt Teile durchnehmen kann. Das hat den Nachteil, dass unterschiedliche Universitäten unterschiedliche Bereiche fokussieren und der Arbeitgeber am Ende nicht genau weiß, was er vom einem Biologieabsolventen bekommt. Dementsprechend sind Biologen auf dem Arbeitsmarkt nicht sehr beliebt und am Ende auch schlecht bezahlt. Ein Professor der MHH, der selber auch Biologe ist, hat zu mir mal gesagt, dass Mediziner die besser Bezahlten Biologen sind.

Wie schon erwähnt, bin ich am Ende bei Chemie gelandet. Leider habe ich viel Zeit verstreichen lassen, bis ich zum Endschluss kam, dass Chemie nichts für mich ist und ich den Beruf später nicht ausüben möchte. Wieder stellte ich mir die Frage, was mache ich jetzt. Ich landete sehr schnell wieder bei Medizin, aber diesmal war ich schon älter und auch bereit dafür ins Ausland zu gehen. Ich führte Gespräche mit Studenten, die bereits im Ausland Medizin studieren. Alle waren super zufrieden und meinten nur, dass man einmal den Schritt wagen muss und man dann feststellt, dass es genau das Richtige ist. Motiviert von den Gesprächen fing ich an mir eine Organisation zu suchen, die mir bei der Ermöglichung des Medizinauslandsstudiums helfen kann. Schnell landet man auf Seiten wie „Studimed“ oder „Medistart“, aber das waren für mich zu große Organisationen. Ich wollte etwas persönlicheres, da man bei so großen Unternehmen schnell als Einzelkunde untergeht. Nach kurzer Zeit stieß ich auf den Namen „MedVarna“ und nach einem kurzen Telefonat und einem langen Kennenlerngespräch unter vier Augen, entschied ich mich auch für diese Organisation und bisher bin ich sehr zufrieden!
Max Keding

By |2018-11-14T15:19:40+00:00November 14th, 2018|Categories: blog|Comments Off on Erfahrungsbericht